Prozessanalyse für Fertigungsbetriebe

Der nüchterne Blick auf Durchlaufzeit, Ausschuss und Reibung.

Für Fertigungsbetriebe: Wir machen sichtbar, wo zwischen Angebot, Fertigung und Rechnung Marge versickert – als Betrag in Euro pro Jahr. Wie groß der Hebel bei Ihnen ist, behaupten wir nicht vorab: Das zeigt erst der Blick in Ihre Zahlen.

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Kommt Ihnen das bekannt vor?

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Wenn das Auftragsbuch voll ist und das Ergebnis trotzdem stehen bleibt, liegt es selten am Markt – meist frisst Reibung zwischen den Stationen die Marge, unsichtbar, weil kein System sie ausweist.

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Ausschuss und Nacharbeit werden gebucht – aber niemandem zugerechnet

Das Angebot war sauber kalkuliert. Dann kamen Änderungsschleifen, Nacharbeit, Ausschuss – gebucht auf die Sammel-Kostenstelle, nie dem Arbeitsschritt zugerechnet, der sie verursacht hat. Was der Auftrag am Ende wirklich gekostet hat, steht in keinem System. Nur das Bauchgefühl sagt: weniger verdient als geplant.

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Dieselbe Zahl wird dreimal eingetippt

Angebot, Arbeitsvorbereitung, Fertigung, Rechnung – jede Station pflegt ihre eigene Liste. Das ERP sagt A, das Excel des Fertigungsleiters B, die gebuchten Stunden C. Jede Übertragung kostet Zeit und produziert Fehler.

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Der Auftrag liegt mehr, als er läuft

Die Maschinen sind ausgelastet, trotzdem wird die Durchlaufzeit länger. Der Grund steckt selten in der Bearbeitung: Material wartet auf Freigabe, Zeichnungen warten auf Rückmeldung, Papier wartet auf Unterschrift. Liegezeit kostet – nur sieht sie niemand.

Die Lösung

Erst röntgen, dann beziffern, dann automatisieren

Wir raten nicht, wir messen – und wir sagen offen, was erst Schätzung und was schon Messung ist. Drei Schritte, jeder mit einem Ergebnis, das Sie in Zahlen prüfen können – auf Ihren bestehenden Systemen, ohne Austausch.

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Prozess-Röntgen: Ihre Aufträge, wie sie wirklich laufen

Jeder Auftrag hinterlässt Spuren in Ihren Systemen – ERP, Betriebsdaten, Ausschuss- und Nacharbeitsbuchungen, Buchhaltung. Wir werten diese Spuren aus (der Fachbegriff: Process Mining) und rekonstruieren, wie Aufträge tatsächlich durchs Haus laufen, nicht wie es der Prozessplan vorsieht. Ergebnis: Ihre teuersten Reibungspunkte, jeder mit einem Betrag pro Jahr. Das Röntgen ist das erste Arbeitspaket der Umsetzung – ob es sich bei Ihnen lohnt, klärt vorher der Kick-off.

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Soll-Ist pro Auftrag – solange Sie noch eingreifen können

Auf dieser Basis bauen wir ein Kennzahlen-Cockpit: geplante gegen tatsächliche Stunden, Material, Ausschussquoten und Termine – pro Auftrag, laufend aktualisiert. Sie sehen, welcher Auftrag Marge verdient und welcher sie verbrennt, während er läuft – nicht Monate später in der Nachkalkulation.

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Gezielte Automation auf den teuersten Strecken

Die Reibungspunkte mit dem größten Hebel bauen wir weg: vom Auftrag bis zur Rechnung ohne Doppeleingaben, Daten fließen automatisch zwischen ERP, Fertigung und Buchhaltung. Ihre gewachsenen Systeme bleiben im Einsatz – wir verbinden sie, statt sie auszutauschen.

Wie das in der Fertigung aussieht: Rüstfolgeoptimierung

Wenn hunderte Aufträge auf dutzende Maschinen verteilt werden, hängt die verfügbare Kapazität an der Reihenfolge. Zwei Aufträge mit gleichem Werkzeug hintereinander kosten einen Rüstvorgang, getrennt kosten sie zwei. Ab einer gewissen Größe ist diese Rechnung von Hand nicht mehr zu leisten – geplant wird dann nach Erfahrung und Termindruck. Diese Planungslogik haben wir in der Milch-, Papier- und Tabakverarbeitung konzipiert sowie für das Ramp Management im Air Cargo: Harte Bedingungen wie Maschinenfähigkeit, Werkzeugverfügbarkeit und Liefertermin bleiben unverletzt, weiche Vorgaben wie kurze Rüstzeiten und gleichmäßige Auslastung werden gegeneinander abgewogen. Bei einem Eilauftrag oder einem Maschinenausfall rechnet das System neu und zeigt dem Disponenten, was die Änderung kostet – die Entscheidung bleibt bei ihm, die Rechenarbeit nicht. Hinter OTS stehen Björn Thom (Unternehmer in zweiter Generation, Familienunternehmen seit Jahrzehnten am Markt), Prof. Dr. Ahmad Osman (wissenschaftliche Leitung, Direktor des Deutsch-Französischen Hochschulinstituts Saarbrücken) und Joachim Schuh (Automatisierungsingenieur, Promotion im Bereich angewandter KI) – eine Ausgründung aus Forschung und Wirtschaft im Saarland, in Kooperation mit htw saar und Fraunhofer IZFP.

Zum Selbstrechnen

30 Maschinen, im Schnitt vier Rüstvorgänge je Maschine und Tag, 25 Minuten pro Vorgang – das sind 50 Stunden Rüstzeit an einem einzigen Tag. Setzen Sie Ihre eigenen Zahlen ein; die Rechnung trägt oder sie trägt nicht. Offen gesagt: Die Zahlen sind eine Modellrechnung aus unserer Konzeptarbeit, keine gemessenen Ergebnisse eines Fertigungskunden. Wie groß der Hebel bei Ihnen ausfällt, hängt davon ab, wie stark Ihre Rüstzeit von der Reihenfolge abhängt. Wo sie das kaum tut, ist der Hebel klein – und das sagen wir Ihnen auch so.

15–30 %
weniger reihenfolgeabhängige Rüstzeit – geschätzt aus vergleichbaren Planungsproblemen
10 Std./Tag
die bei 30 Maschinen in die Fertigung zurückgehen, ohne zusätzliche Maschine oder Person
Minuten
für die Neuplanung nach Eilauftrag oder Maschinenausfall – bisher ein Planungslauf über Stunden
So starten Sie

Der Einstieg ist bewusst klein

Keine Lizenzen, kein Jahresvertrag, kein Projekt-Blindflug. Drei Stufen – und die Zusammenarbeit läuft, bis Sie sie beenden. Ein Projekt, dessen Hebel unser Honorar nicht deutlich übersteigt, schlagen wir gar nicht erst vor.

Schritt 1

Erstgespräch

kostenlos

15 Minuten: Wir prüfen gemeinsam, ob Ihr Fall zu unserem Ansatz passt – Systeme, Datenlage, Größenordnung des Hebels. Passt es nicht, sagen wir das offen. Dann haben Sie 15 Minuten investiert, keinen Euro.

Der Einstieg
Schritt 2

Kick-off

mit dem Start der Zusammenarbeit

Die erste Arbeitssitzung, sobald wir zusammenarbeiten – vorbereitet über einen Fragebogen. Ergebnis: Bestandsaufnahme, Zielbild und ein Plan-Entwurf mit einer ersten bezifferten Schätzung der Lücke. Wir nennen das ehrlich eine Schätzung auf Basis Ihrer Kennzahlen; gemessen wird danach, im Prozess-Röntgen. Wollen Sie schon vor der Entscheidung Zahlen sehen, gibt es das Audit – eine tiefere Ist-Aufnahme auf Ihren echten Auftragsdaten, nach Absprache und der einzige Schritt vor der Zusammenarbeit, der etwas kostet.

Schritt 3

Umsetzung

fortlaufend, in Ihrem Tempo

Monatliche Zusammenarbeit in Arbeitspaketen aus Beratung und Entwicklung, in der Intensität, die zu Ihrem Bedarf passt. Sie läuft weiter, ohne dass Sie sie jeden Monat neu bestellen müssen – und Sie können sie jederzeit beenden. Unser Anspruch dabei: Monat für Monat ein messbarer Ertrag auf das, was Sie investieren. Die Stufe bestimmt, wie viel parallel läuft: ein Arbeitspaket oder mehrere Strecken gleichzeitig. Erstes Arbeitspaket ist das Prozess-Röntgen: tiefe Ist-Analyse auf Ihren echten Auftragsdaten, beziffertes Potenzial in Euro, Fahrplan.

Das Erstgespräch kostet Sie nichts; der Kick-off gehört zur Zusammenarbeit und wird nicht gesondert berechnet. Für ein Audit vor der Entscheidung stimmen wir Umfang und Honorar vorher ab. Fördermöglichkeiten – im Saarland etwa über Programme wie den InnoBonus – klären wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner FITT, dem Institut für Technologietransfer: Die Prüfung kostet Sie nichts, ein Anspruch auf Förderung entsteht daraus nicht.

Häufige Fragen

Was Sie wahrscheinlich gerade denken.

Bei uns ist jeder Auftrag ein Unikat. Was soll da eine Prozessanalyse finden?

Gerade dann lohnt sie sich. Wir analysieren nicht Ihr Produkt, sondern den Weg des Auftrags durchs Haus – und der wiederholt sich auch in der Einzelfertigung: Liegezeiten, Änderungsschleifen, Doppeleingaben. Die Auswertung läuft auf Ihren eigenen Auftragsdaten, nicht auf Branchen-Benchmarks.

Unsere IT ist über Jahre gewachsen – ERP, Excel, Eigenbau. Und ehrlich: Die Daten sind nicht überall sauber gepflegt.

Das ist bei fast jedem gewachsenen Fertigungsbetrieb so – und für uns der Normalfall. Wir tauschen nichts aus, sondern lesen aus, was da ist; für einen ersten bezifferten Befund reicht oft weniger, als Sie denken. Ob Ihre Datenlage trägt, prüfen wir im Erstgespräch – bevor Sie einen Euro ausgeben.

Sie wollen in unser ERP und unsere Buchhaltung – und wie viel Aufwand macht das bei meinen Leuten?

Vor jedem Datenzugriff steht eine Vertraulichkeitsvereinbarung; verarbeitet wird DSGVO-konform, unter anderem auf Infrastruktur in kommunalen Rechenzentren. Von Ihren Leuten brauchen wir vor allem zwei Dinge: Zugänge oder Datenexporte und einen Ansprechpartner für Rückfragen. Die Auswertung ist unsere Arbeit, nicht ihre.

Was kostet der Einstieg?

Das Erstgespräch kostet Sie nichts. Danach gibt es zwei Wege: Sie entscheiden sich für die Zusammenarbeit – die beginnt mit dem Kick-off, der nicht gesondert berechnet wird –, oder Sie wollen vorher belastbare Zahlen. Dann buchen Sie ein Audit: Umfang und Honorar stimmen wir vorher ab, und wir prüfen mit unserem Partner FITT, ob eine Förderung greift; über die Bewilligung entscheidet allein der Fördergeber. Ab der Umsetzung gelten die monatlichen Stufen.

15 Minuten für einen nüchternen Blick

Im Erstgespräch klären wir, ob in Ihren Durchlaufzeiten, Ihrem Ausschuss und Ihrer Auftragsabwicklung genug steckt, um den nächsten Schritt zu rechtfertigen. Keine Folien, kein Pitch – ein paar gezielte Fragen zu Ihren Abläufen und eine ehrliche Einschätzung: passt oder passt nicht.

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